Ute Reeh - dekfa

Aus Kritische Masse
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Die Suche nach einem "komplexen Problem mit unbekannter Lösung" als Ausgang für ein künstlerisches Projekt führte nach Metelen im Münsterland.

Hier schimmern dicht gewebte soziale, geschichtliche, räumliche Beziehungen wie in einem Stück Brokat auf. Metelen schillert vor verwobenen, manchmal auch widersprüchlichen Fäden einer gewachsenen Ordnung, mit Spuren aus jeder Epoche, aber keiner Brache. Es gibt hier besonderen Reichtum und wirtschaftliche Probleme. Diese könnten dazu führen Brachen zu schätzen.

Das Geschenk für Metelen wird ein Ort für noch unbestimmte Ideen sein, ein "denkenergie kraftwerk für alle" zu diverser Nutzung.


Analog der “Stillen Post“ sind Gesprächspartnerinnen aus ganz unterschiedlichen Kontexten der Gemeinde und der Region eingeladen sich die wachsende Idee erläutern zu lassen und diese aus ihrer jeweiligen Perspektive mit eigenen Wünschen angereichert weiterzugeben. Wie bei der “Stillen Post“ wird bei jedem Weitererzählen etwas dazukommen oder verschwinden. Auch Titel kommt aus der Gemeinde. Hannah Westermeier, 12, gab ihn mit der Bemerkung: „Ist doch klar, das ist ein dekfa, ein 'denkenergiekraftwerk für alle'.“

Zum Projekt gehört auch seine Finanzierung. In einer Gemeinde in der Haushaltssicherung bedeutet dies vom Vorhaben so überzeugt zu sein, dass eine Stiftung als PartnerIn dazukommen möchte. Am 18.10.2013 lädt die Gemeinde zu einem Gespräch in Metelen über das Projekt ein.

Im Kloster Bentlage werden das animierte Video und die Zeichnungen die diesen Prozess begleiten vom 27.10. bis 17.11.2013 gezeigt. Am Sonntag, 27. um 11 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.

"Mich interessiert die Energie die entsteht, wenn Menschen miteinander in Beziehung treten."

Ute Reeh

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